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| American Football:
(Dresden Monarchs e.V.) |
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Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Dresden |
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Dresden punktet in Stuttgart
Wieder zwei Punkte gegen den Abstieg! Wieder zwei Punkte für neuen
Optimismus in der sächsischen Footballgemeinde. Vor allem eine starke,
dominante Leistung in der ersten Halbzeit sichert den Sieg, der Mitte
des dritten Viertels allerdings fast auf der Kippe steht. Dresden, druckvoll von Beginn an, punktet gleich im ersten Drive.
Quarterback Jake Christensen schickt seinen Receiver Dominick Goodmann
mit einem 42 Yard Pass auf die Reise in die Endzone (PAT Hilgenfeld
0:7). Stuttgart will antworten. Tut dies zunächst auch, indem
Quarterback Jerman Jackson seine Offense mit Übersicht und bestimmt
übers Feld führt. Doch beim letzten Pass in die Endzone steht Jared
Dumm von den Monarchs besser und fängt den Ball ab. Was folgt ist der
wohl spektakulärste Spielzug des Tages: Daniel Vöhringer bekommt von
Christensen den Ball und läuft über 94 Yard zum zweiten Touchdown.
(PAT Hilgenfeld 0:14). Noch vor dem ersten Seitenwechsel ziehen die
Monarchs sogar auf 0:21 davon. Dominick Goodmann fängt diesmal einen
kurzen Pass in der Endzone und Jan Hilgenfeld verwandelt gewohnt
sicher den Extrapunkt. Beeindruckend: Stuttgart verliert nach diesem Albtraum-Start
keineswegs den Kopf. Sie machen zwar kapitale Fehler, verlieren immer
wieder unnötig das Angriffsrecht, zeigen aber auch, daß sie sehr wohl
in der Lage sind den Ball effektiv zu bewegen. Und das tun sie endlich
zu Beginn des zweiten Viertels mit Erfolg: Jackson läuft selbst über 7
Yard zum ersten Touchdown (PAT Wurster 7:21). Was Jackson kann, kann
auch Dresdens Quarterback: Christensen nimmt im nächsten Drive
seinerseits den Ball kurz vor der Endzone und läuft über 6 Yard zum
nächsten Touchdown (PAT Hilgenfeld 7:28). Das muntere Hin und Her hält
an: Stuttgart erhöht durch einen Lauf von Timo Müller auf 14:28 (PAT
Wurster). Für Dresden antwortet Daniel Vöhringer mit seinem zweiten
Touchdown. Christensen hatte ihn über 44 Yard per Pass bedient (PAT
Hilgenfeld 14:35). Halbzeit! Der Knick im Spiel passiert Mitte des dritten Viertels. Eigentlich
haben die Monarchs so gar keinen Grund zu wackeln, können sie doch
zunächst sogar auf 14: 42 davon ziehen. Doch plötzlich ist der Wurm drin. Zunächst gibt es zwei Punkte für
Stuttgart, weil nach einem Missverständniss in der Monarchs Offense
der Ball in der eigenen Endzone landet. Etwas später wankt Dresdens bis dahin bester Spieler Dominick
Goodmann. Nach einem langen Pass verliert er seinen Helm und nach
einem Hit eines Scorpion kurzzeitig die Orientierung. Dresdens Angriff
wirkt kollektiv benommen: Christensen wirft den Ball aus seiner Sicht
zum falschen: Hans Stecher erobert den Ball für die Gastgeber. Und die
sind wild entschlossen weiter aufzuholen. Erst fängt Fabian Weigel
einen 40 Yard Pass zum 23:42. Ein paar Minuten später legt Jermar
Jackson mit einem kurzen Lauf nach: Touchdown Nr. 4 plus PAT von
Sascha Wurster – es steht 30:42. Eben noch 28 Punkte Vorsprung bleiben den Monarchs plötzlich nur noch
12! Mit buchstäblich letzter Kraft stemmt sich Dresden im letzten Viertel
gegen das drohende Desaster. Vor allem Dominick Goodman zeigt erneut,
daß er bei kaum einem Spielzug fehlen darf. Offense, Defense, Special-
Team – Goodman ist sprichwörtlich überall. Die nächsten Punkt macht
allerdings Jan Hilgenfeld. Fünfeinhalb Minuten vor Schluss verwandelt
der ein 39 Yard Fieldgoal zum 30:45. Stuttgart bäumt sich noch einmal
auf, aber eine rechtzeitig erwachte Dresdner Defense hält dagegen.
Noch in der Hälfte der Scorpions bekommen die Monarchs den Ball.
Christensen wirft einen kurzen Screen auf Radko Zoller und der rennt
an Freund und Feind vorbei zum entscheidenden letzten Touchdown (PAT
Hilgenfeld 30:52). Das Goodman kurz vor Schluss nochmal einen Pass von
Jackson abfängt ist irgendwie logisch, hat aber keine Auswirkungen
mehr auf das Ergebnis. Dresden gewinnt am Ende verdient, muss sich aber wie schon beim Spiel
vor einer Woche gegen Braunschweig fragen, warum man es nach Pause
nochmal unnötig spannend gemacht hat. Für Stuttgart ist die Niederlage
bitter. Eigentlich mindestens gleichwertig, gab man aber zu oft den
Ball und damit die Kontrolle durch Fehler freiwillig ab. Beiden Teams bleibt eine Woche zur Analyse. Dann trifft man sich
erneut zum Rückspiel im Dresdner Heinz-Field am kommenden Samstag, den
28.08.2010, KickOff 15 Uhr!
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 25.08.2010, 08:36 Uhr
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